Länderlehrgang Österreich

Sabomnim Laszlo aus Wien
Sabomnim Laszlo

Voller Vorfreude bin ich am Freitag, den 06.05 nach Wien gefahren, um den Länderlehrgang geleitet von Sonsanim Ko Myong zu besuchen. Das Lehrgangsprogramm war bekannt und das frühe Aufstehen für die Meditation am Sonntag war noch nicht fest eingeplant. Angekommen in Wien war der Dojang schnell von Wien Meidling mit der U6 zu erreichen. So wie bei anderen Lehrgängen ist es auch in Wien – eine wahre Freude in der Gemeinschaft zu trainieren, zu essen, zu trinken und zu lachen. Die herzliche Stimmung war allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben, insbesondere denen, die aus beruflichen oder anderen Gründen nicht mehr so häufig trainieren können und diesen Lehrgang als Chance ergriffen die Shin Son Hap Ki Do Gemeinschaft wieder aufleben zu lassen. Ob Gross oder Klein – die Altersschere war ziemlich gross – auf jeden Fall über 70 Jahre – alle haben sich am Training mit vollem Einsatz beteiligt und Ihre und die Herzen der anderen Teilnehmer bewegt. An beiden Abenden wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Wienerisch am ersten Abend in einem Kaffeehaus und am zweiten Abend gab es nicht nur ein Abendessen, sondern eine Feier mit allen Beteiligten und noch mehr Besuchern. Diese Feier wurde in einem sehr schönen Lokal durchgeführt, welches Langzeitarbeitslose über die Tätigkeit im Lokal wieder in die Gesellschaft eingliedert. Kulinarisch war es köstlich und die Mitarbeitenden sowie die Feiernden hatten viel Freude an diesem Anlass – musikalische Unterhaltung inklusive. Trotz der Meditation am nächsten Tag sind die Beteiligten lange gemeinsam am feiern gewesen und haben das Ambiente gemeinsam genossen. Nächster Tag aufstehen um 4:30 um pünktlich bei der Meditation zu sein, hat natürlich alles tadellos geklappt, weil Do es scheinbar so wollte und die Tür zum Amida Zentrum gerade von Lars geöffnet wurde als ich vorbei stürmen wollte, um die von der Navigations-App gefundenen Adresse des Zentrums zu erreichen. Es waren erstaunlich viele Teilnehmer anwesend und die Meditation war sehr angenehm, sogar Meditationskissen wurden angeboten mitsamt einer kuscheligen Unterlage. Ein gemeinsames üppiges Frühstück in einem Restaurant und dann wieder zu den Abschlusstrainings in den Dojang. Die Trainings waren alle lehrreich – eines werde ich sicher nicht mehr vergessen und zwar als alle Teilnehmenden im Rahmen einer von Laslo erzählten Geschichte als Bambis durch die Halle zogen – ab und an stehen blieben um sich umzublicken und dann wieder in eine Richtung los zu hüpfen - einfach traumhaft. 

Vielen Dank an die Organisatoren und an Sonsanim Ko Myong für diesen wunderschönen Lehrgang, in dem man sich wie es Sonsanim zu Beginn sagte wie bei seiner Familie fühlte. 
Tarek Fahmy, Dojang Schwyz, 34. Ki